Pantoprazol, Esomeprazol, Omeprazol, Lansoprazol oder Rabeprazol?

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      Pantoprazol, Esomeprazol, Omeprazol, Lansoprazol oder Rabeprazol?

      Hallo,

      ich nehme gegen mein Sodbrennen, welches noch nicht eindeutig geklärt ist aktuell Protonenpumpenhemmer. Aktuell nehme ich Pantozol 20mg. Laut Arzt wirken alle Protonenpumpenhemmer gleich. Es sei dabei weniger relevant ob Pantoprazol, Esomeprazol, Omeprazol, Lansoprazol oder Rabeprazol. Ich hingegen fand Esomeprazol und Lansoprazol bisher am wirksamsten. Pantoprazol hingegen hat kaum gewirkt. Kann es sein, dass es bei den verschiedenen Protonenpumpenhemmern hinsichtlich der Wirksamkeit eklatante Unterschiede gibt?

      Danke!
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      Es kann sich durchaus lohnen die verschiedenen Prazole zu testen. Pantoprazol half bei mir beispielsweise deutlich weniger als Esomeprazol oder Lansoprazol. Habe daher meistens einfach Esomeprazol oder Lansoprazol genommen. Mein Arzt hat mir die freie Auswahl gelassen und gemeint, dass ich den Wirkstoff nehmen soll, mit welchem ich persönlich die besten Erfahrungswerte habe.
      Die Berichte über eigene Erfahrungen sind naturgemäß sehr subjektiv und lassen sich nicht ohne weiteres verallgemeinern.
      Aber auch bei den sogenannten klinischen Studien gibt es Manipulationsmöglichkeiten zu Hauf, neben der Unfähigkeit, statistisch sauber zu arbeiten.

      Hinweis auf eine sehr lesenswerte Abhandlung:

      online-zfa.de/media/article/20…mpenhemmer_1_original.pdf

      Nach Durchsicht der Literatur konnten auch wir uns nicht mehr des Ein-
      drucks erwehren, dass „das Esomeprazol seine Existenz ausschließlich dem Be-
      dürfnis der Hersteller verdanke, den hohen Anteil am Protonenpumpenhemmer-
      Markt nach Verfall des Omeprazol-Patentes zu bewahren“.
      Nachdem die Pharmakokinetik mit dem CYP2C19-Polymorphismus nicht die erhofften klinischen Ergebnisse brachte, finanzierte
      und publizierte AstraZeneca ausschließlich Studien, in denen eine
      mehr als doppelt so hohe Äquivalenzdosis Esomeprazol die Überlegenheit
      auf die anderen Protonenpumpenhemmern zu demonstrieren hatte,
      während die anderslautenden Studienergebnisse wohlüberlegt zurück-
      behalten wurden. Die Rechnung ging aber allem Anschein nach voll auf,
      denn viele Ärzte verschreiben ausschließlich das doppelt bis dreifach
      teurere Esomeprazol, mit dementsprechend negativen gesundheitswirtschaftlichen Folgen.